Gartenfreunde Rottweil e.V.

Mitteilung

Mitteilung

Im Juli 2025

Liebe Gartenfreunde,

Heiß – heißer – trocken, kein ergiebiger Regen in Sicht = Sommer 2025

Wie reagieren wir Gärtner darauf? Noch mehr Regenfässer – wann werden sie gefüllt, wenn es im Frühjahr schon zu wenig regnet? Nur noch Pflanzen, die gut mit Trockenheit zurecht kommen? Dann sind unsere einjährigen Pflanzen allerdings verschwunden.

Mulchen hilft : den Boden bedecken, damit er nicht so schnell austrocknet. Offener Boden trocknet schnell aus. Mulchen kann man mit allem organischem Material : Rasenschnitt, Unkraut einfach ausreißen und wieder hinlegen, Beinwellblätter, usw. Diese Materialien düngen auch und geben dem Regenwurm Nahrung. Zur Not kann man auch mit Pappe, Heu oder Stroh mulchen. Da sollte den Pflanzen allerdings auch etwas mehr Stickstoff (Hornspäne) zugeführt werden.

Gartenkündigungen :

Wer seinen Garten im Herbst abgeben möchte, muss bis zum 5. August den Pachtvertrag schriftlich kündigen. Die Pachtzeit endet dann am 31. Oktober 2025.

Die Mitgliedschaft im Verein und die Versicherungen können bis Ende September gekündigt werden.

(Die Kündigung des Pachtvertrages schließt nicht die Kündigung der Vereinsmitgliedschaft ein  !)

Auch dieses Jahr versuche ich wieder, Wintersteckzwiebeln für Vereinsmitglieder preisgünstig zu erhalten. (Bestellungen bis 15. September).

Phacelia : ist schon bestellt.

Das nächste Gartenheft kommt erst wieder im September.

gez.: Monika Albert


Nicht erschrecken : Es sind Schnirkelschnecken !

Gehäuseschnecken richten im Gegensatz zu Nacktschnecken kaum Schäden im Garten an. Denn sie ernähren sich mit Vorliebe von welken und modrigen Pflanzenteilen oder raspeln Moos- und Algen-Bewüchse ab. Im Kleingarten trifft man meist auf Arten aus der Familie der Schnirkelschnecken. Die kleinen Bänderschnecken kommen in vielen hübschen Farben vor, von gelb bis rotbraun. Je nach Region gibt es zudem die deutlich größeren Weinbergschnecken.

Schnirkelschnecken werden besonders durch Schneckenkorn und andere Gartengifte gefährdet. Dabei sind sie ein wichtiger Baustein im Nahrungsnetz des Gartens. Sie sind Futter für viele Tierarten. Vögel profitieren von den kalkhaltigen Schneckenhäusern, da sie Kalk für die Produktion ihrer Eierschalen benötigen. Singdrosseln nutzen gezielt Steine, um die Gehäuse auf ihnen zu zertrümmern. Auf eine besondere Anpassung trifft man bei sieben Wildbienenarten, die ausschließlich leere Schneckenhäuser nutzen, um in ihnen ihre Brut abzulegen.

(Bundesverband der Gartenfreunde)