Gartenfreunde Rottweil e.V.

Mitteilung

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Im Juni 2024

Liebe Gartenfreunde,

Der nasse Mai ist nun fast zu Ende. Der Juni soll aber nass weitergehen. Wünschenswert wäre trockenes und wärmeres Wetter. Nur den Nacktschnecken gefällt es noch !

Hinweis an die Gärtner in den Anlagen:

  • Bitte beachtet die Pflanzanweisungen der Gartenordnung :
  • Neu gepflanzte Koniferen (Tannen, Thuja, etc.) werden nicht geduldet und müssen entfernt werden.
  • ebenso Anpflanzungen, die nicht in einen Kleingarten gehören wie Walnussbäume, Weiden, Eschen und andere Planzen mit einer natürlichen Wuchshöhe über 4 Meter.
  • Vorgeschriebene Grenzabstände sind einzuhalten, z.B. bei Beerensträuchern 1 Meter (Auch wenn es der Nachbar erlauben würde).

Einen schönen Juni – ohne Hagel und starke Gewitter – wünscht Euch

gez.: Monika Albert


Mit Schafwolle mulchen und düngen

Den Boden rund um die Pflanzen im Garten zu mulchen, ist in vielerlei Hinsicht eine gute Idee. Der Boden ist bedeckt, so dass das Wasser im Boden nicht so schnell verdunsten kann. Unkraut kann sich nicht mehr so leicht vermehren. Der Boden ist vor Erosion geschützt und die Bodenfruchtbarkeit wird erhöht, da sich die Bodenlebewesen über das Material hermachen.

Neben Lebendmulch wie Senf, Spinat und Feldsalat, oder Material wie angetrockneter Rasenschnitt oder Stroh, hört man ab und an auch von Schafwolle zum Mulchen und Düngen. Denn in Schafwolle stecken viele Nährstoffe, die unsere Pflanzen gut gebrauchen können. Sie ist reich an Stickstoff (Wachstum), Kalium (Wasseraufnahme), und Phosphor (Blütenbildung und Fruchtbildung).

Schön kleingerupft, lässt sich Schafwolle oberflächlich in die Erde einarbeiten und wirkt dort wie ein Langzeitdünger. Die Bodenlebewesen helfen bei der Zersetzung der Wolle und machen die wertvollen Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar. Als Mulch kann sie auch rund um die Pflanzen herum ausgelegt werden.

(Bundesverband der Kleingartenvereine)